«Mitenand» wachsen – gestern, heute und morgen

Aus der kleinen Darlehenskasse von einst mit einem einzigen Kassier und einem ehrenamtlichen Vorstand entwickelte sich unsere heutige Raiffeisenbank Seerücken mit über 30-köpfigem Fachteam und breiter, kundenorientierter Produktpalette.

Als modernes Finanzinstitut hat die Raiffeisenbank Seerücken heute ihren festen Platz in der Bankenwelt. Mit einem Unterschied zu anderen Banken: Wir kennen unsere Kundinnen und Kunden immer noch persönlich. Wie hat sich unsere Bank in ihrer 100-jährigen Geschichte entwickelt? Was bleibt auch in der Zukunft unverändert? Wir fragen nach. Walter Bächler, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Seerücken von 1994 bis 2014, Suzanne Thür als aktuelle Verwaltungsratspräsidentin und ihr designierter Nachfolger, Raphael Herzog, blicken heute in die Vergangenheit und in die Zukunft der Raiffeisenbank Seerücken. 

 

Herr Bächler, welchen Herausforderungen mussten Sie sich damals als VRP stellen?

Walter Bächler: Das rasante Wachstum der Raiffeisenbank Seerücken mit den Fusionsprozessen Hörhausen, Homburg und Herdern stellte uns immer wieder vor neue Aufgaben. Zum Beispiel mussten wir zweimal den Hauptsitz in Pfyn umbauen und erweitern. In Müllheim realisierten wir zudem den Neubau der Geschäftsstelle.

 

Herr Bächler und Frau Thür, wie entwickelte sich die RBS während Ihrer Amtszeit?

Walter Bächler: Im Jahr 1994 war die RBS noch eine Kleinsparer- und Hypothekenbank mit einem Bankleiter, einem Mitarbeiter und einem Lernenden. Wir richteten unser Angebot und unsere Tätigkeit stets auf die Kundenbedürfnisse aus. Mit einer Neuorientierung und erweiterter Angebotspalette baute sich die Bank eine breitere Kundenbasis mit mehr Jungkunden auf und deckte die Kundensegmente breiter ab. Grossen Wert legten wir dabei wie bisher auf die Kundennähe, die persönlichen Beziehungen und die individuelle Kundenbetreuung.

Suzanne Thür: Dieselben Werte, die wir auch heute leben. Und ebenso passen wir uns weiter den veränderten Bedürfnissen von Kunden und Mitarbeitenden an. So ist die qualifizierte Kundenberatung nun von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten eng mit Immobilienvermittlern und der Mobiliar-Versicherung zusammen. Und unsere Kunden können ihre bevorzugte Form für ihre Bankgeschäfte wählen: digital oder physisch mit Öffnungszeiten von sieben bis sieben. Die Mitarbeitenden bilden sich stetig weiter und die Bank unterstützt ihre Weiterbildung an Fachhochschulen. 

 

A propos Kunden und Mitarbeitende – wer begegnet sich heute eigentlich in der Raiffeisenbank Seerücken, Frau Thür? 

Suzanne Thür: Zu uns kommen Privatpersonen und Firmeninhaber; aus der Region Seerücken und – dank unserem guten Ruf und dem Netzwerk der RBS-Mitarbeitenden – von weiter her. Gelegenheiten, sich zu begegnen, gibt es bei der RBS viele. Wir organisieren Fachvorträge mit Netzwerkmöglichkeit. Ebenso veranstalten wir den Raclette-Plausch, Skitag oder die Drei-Seen-Stafette. Geschäftlich erarbeitet unser Beratungsteam zusammen mit den Kundinnen und Kunden die sachgerechteste Lösung. Wir sind immer bestrebt, eine vertrauensvolle und langfristige Beziehung aufzubauen und zu pflegen. 

Raphael Herzog: Dieses Miteinander und die Kundennähe pflegen wir auch in Zukunft weiter. Wir sind stark darin, die Kundenbedürfnisse zu erkennen und abzuholen. Unsere Herausforderung für die nächsten Jahre wird nun darin bestehen, den Weg der Digitalisierung zusammen mit den Kunden und den Mitarbeitenden zu gehen. Die kompetente persönliche Beratung und die Genossenschaftsversammlung sowie Informationsanlässe werden weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Denn: Man kann vieles nachlesen, aber ein Chatbot liefert doch nicht auf jede Frage eine klare Antwort. Ich bin überzeugt, dass man nur mit Vertrauen in Zukunft weiterhin gemeinsam Geschäfte machen kann. 

 

Und welche Ziele streben Sie als designierter Verwaltungsratspräsident an? 

Raphael Herzog: Unsere Kernstrategie basiert unverändert auf der Nachhaltigkeit, auf dem Engagement und auf dem Netzwerk. Wir möchten unseren Kunden und Mitarbeitenden ein attraktiver Geschäftspartner beziehungsweise Arbeitgeber sein. Denn sie bilden die gesunde Basis, auf der wir uns weiterentwickeln können. Dabei lautet der Grundsatz: Wachstum, aber nicht um jeden Preis. Unser Ziel: Weitere Ertragsdiversifikation. Denn es braucht einen nachhaltigen Ertrag, um wachsen zu können. Und: Wir bleiben auf die Schweiz fokussiert. 

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